Handbücher & Dokumentation

Alles, was Sie benötigen, um ProjectAssistant optimal zu nutzen. Von Anwesenheit über Dokumente bis hin zu ID-Prüfung und Planung.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das Einchecken über NFC und QR?

Die Zeiterfassung erfolgt über NFC-TagPoints oder scanbare QR-Codes, die pro Projekt oder Zone zugewiesen werden. Die App überprüft Standort, Zeit und Projektberechtigungen und synchronisiert diese direkt über SignalR.

Wie funktioniert die Dokumentenkontrolle?

Jeder Dokumenttyp fällt unter ein Branchen- und Länderprofil. Je nach Funktion, Unternehmenstyp und Projekt werden Mitarbeiter automatisch mit den richtigen Dokumenten verknüpft. ProjectAssistant überwacht Ablauf, Validierungsstatus und Neubewertung.

Wie funktioniert die ID-Prüfung über NFC?

Die App liest die MRZ, überprüft die Prüfsummen, öffnet eine PACE/BAC/CAN-Sitzung und ruft die Chipdaten ab. Authentische Dokumente werden automatisch mit dem Mitarbeiter und dem Projekt verknüpft.

Wie werden Arbeitszeiten berechnet?

WorkingHoursSummary verarbeitet alle Registrierungen in Sekundenschnelle und vergleicht sie mit den länderspezifischen Grenzwerten. Bei Überschreitung kann automatisch eine Ausstempelaktion generiert werden.

Wie funktioniert die Synchronisierung zwischen App und Backend?

Clock-Events, Dokumente und ID-Scans werden lokal gespeichert und synchronisiert, sobald eine Verbindung besteht. Über SignalR werden Dashboards und Terminals in Echtzeit aktualisiert.

Darf ich biometrische Daten (wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung) für die Zeiterfassung oder Zugangskontrolle auf der Baustelle verwenden?

Das hängt stark von der Region ab, in der Ihr Unternehmen tätig ist. Die nachstehende Erläuterung basiert auf der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und gilt für Organisationen innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).

🇪🇺 Innerhalb der EU/des EWR (DSGVO)
Biometrische Daten wie Fingerabdrücke, Gesichtserkennung oder Handflächenerkennung gehören zu einer „besonderen Kategorie personenbezogener Daten”. Diese dürfen nur verarbeitet werden, wenn dafür eine ausdrückliche gesetzliche Ausnahme gilt. Für die Zeiterfassung, Anwesenheitserfassung oder Zugangskontrolle auf Baustellen ist dies in den meisten Mitgliedstaaten nicht zulässig. In den Niederlanden ist dies sogar fast vollständig verboten, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung oder ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko, das nicht anders gelöst werden kann.

Was wir als PA tun
Wir bieten keine biometrischen Lösungen für Zugang, Zeiterfassung oder Anwesenheitskontrolle an. Während der Corona-Pandemie haben einige Unternehmen auf dem Markt aus hygienischen Gründen vorübergehend Gesichtserkennung eingesetzt, aber dies war eine Ausnahmesituation und ist derzeit gemäß der DSGVO nicht mehr zulässig.

Unsere Systeme arbeiten innerhalb Europas daher ausschließlich mit datenschutzsicheren Alternativen wie:
  • NFC-/RFID-Tags
  • QR-Codes
  • Persönliche Konten mit Verifizierung
Damit erfüllen Sie vollständig die gesetzlichen Anforderungen, ohne biometrische Daten verarbeiten zu müssen.

🇺🇸 Außerhalb der EU/des EWR (z. B. Vereinigte Staaten)
Außerhalb Europas gelten andere Vorschriften. In den USA gibt es kein Bundesgesetz, das mit der DSGVO vergleichbar ist. Einige Bundesstaaten, wie beispielsweise Illinois mit dem BIPA, haben sogar strengere Vorschriften und verlangen eine schriftliche Einwilligung sowie eine klare Biometrie-Richtlinie. Andere Bundesstaaten lassen Biometrie unter bestimmten Bedingungen zu.

🌍 Internationaler Haftungsausschluss
Für Kunden außerhalb der EU/des EWR gelten die lokalen Gesetze und Vorschriften. Die Verwendung biometrischer Daten kann dort unter bestimmten Bedingungen zulässig sein. Wenden Sie sich immer an einen lokalen Rechtsanwalt, um zu klären, was in Ihrer Gerichtsbarkeit zulässig ist.

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